Starkregen und Autofahren

Man muss sich wahrscheinlich dran gewöhnen – an die Bilder

Starkregen und Autofahren fotolia©Christian Müller

von Wassermassen, Starkregen, plötzlichen Stürmen, überfluteten Straßen und Häusern. Selbst der größte Optimist kann angesichts der in den letzten Jahren immer häufiger werdenden Extrem-Wettersituationen wohl nicht von der Hand weisen, dass sich das Klima verändert.

Tornados in Norddeutschland? Es gab sie auch schon früher, durchaus genauso heftig, wie man es jetzt erlebt; die Häufigkeit nimmt jedoch enorm zu. Genauso extreme Unwetter mit Gewittern, Starkregen und Hagel, die mit Literzahlen pro Quadratmeter auf Städte und Dörfer niederprasseln, dass die Kanalisation nicht hinterherkommt und somit für überschwemmte Straßen sorgt. Auch in diesem Sommer sind diese Bilder aus irgendeiner Region Deutschlands an der Tagesordnung, ob Norden, Süden, Osten oder Westen. Vom Prinzip her entstehen diese extremen Unwetter durch das Aufeinandertreffem von feuchtwarmer Luft, wie sie ab dem Frühjahr aufsteigt, und aus anderer Richtung hinzuströmender trockener Luft. Die aufeinandertreffende Luft steigt an diesen Punkten auf, die sogenannten Konvergenzlinien sorgen dann für die Entstehung einer Gewitterzelle. Nichts Neues, das war schon immer so, aber die Massen an Wasser, die es in den letzten Jahren gab und gibt, steigen erheblich.

Wie verhält man sich mit und im Fahrzeug, wenn man in eine solche Situation gerät? Generell ist es natürlich schwierig, vorausschauend zu planen. Oft wird man schon morgens per Radio oder Wetter-App auf dem Smartphone auf eine drohende Unwetterlage hingewiesen. Wo genau sich die Wassermassen aber entladen, lässt sich ja nicht präzise sagen. Trotzdem sollte, wer kann, sein Fahrzeug am besten ganz stehen lassen. Hausbesitzer mit eigener Garage haben es da am besten. Ist man unterwegs mit dem eigenen Auto, muss man sich natürlich anpassen. Starkregen bedeutet in der Regel auch stark eingeschränkte Sicht; mindestens das normale Abblendlicht sollte also angeschaltet werden, falls vorhanden, auch die Nebelleuchte. Findet sich schnell eine Parkbucht, bietet sich an, diese zu nutzen, bis das Schlimmste überstanden ist.

Auf Autobahnen kann man natürlich nicht so schnell anhalten. Das Nutzen des Standstreifens zum Halten ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, nämlich bei “irregulären Verhältnissen”. Wann dies der Fall ist, kann man mitunter nicht selbst ermessen, ist aber bei einem möglichen Schadensfall sicher von Interesse für die Haftpflicht-Versicherung. Es gilt also in jedem Fall, das Tempo anzupassen. Bei Starkregen und/oder Hagel bedeutet dies, seine Geschwindigkeit auf 30 – 60 km/h zu reduzieren. Sind die Sichtverhältnisse extrem schlecht (also unter 50 Meter; ein guter Anhaltspunkt hierfür sind die Leitpfosten am Rand, die alle 50 Meter aufgestellt sind), gilt sowieso eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Erreicht man den nächsten Parkplatz oder eine Raststätte, wartet man dort am besten das Abflauen der Wettersituation ab.

Gefährlich nicht nur für Leib und Leben, sondern auch fürs Auto, sind Starkregenfälle, die zu größeren Überschwemmungen führen. Auch dies ist häufig der Fall in diesem Jahr; Bilder von Schlauchbooten, die durch die Straßen gepaddelt werden, Autos, die halb im Wasser versinken, Fußgänger und Radfahrer kniehoch im Nass – keine Seltenheit. Nun mag man vielleicht denken, im Auto ist es sicher, langsam fahrend wird man schon voran kommen – Fehleinschätzung. Ist zwischen der Wasseroberfläche und dem Bodenblech des Autos noch Luft (mit Glück kann man das am vorausfahrenden Fahrzeug erkennen), wäre ein langsames Fahren noch möglich, sofern sich keine Bugwelle bildet. Aber kann man überall einschätzen, wie der Untergund beschaffen ist? Schon kleine Senken und Mulden können zu so großer Überschwemmung führen, dass der Wagen plötzlich halbhoch im Wasser steht – und man damit den Motor und die Elektrik nachhaltig schädigt.

Natürlich ist ein SUV oder Geländewagen grundsätzlich besser dran durch höhere, größere Reifen. Ein Sport- oder Kompaktwagen kommt schneller an seine Grenzen. Wenn das Wasser über die Unterkante der Stoßstange oder an die Türschweller reicht, droht ein Wasserschlag. In dem Fall würde der Motor statt Luft Wasser ansaugen; dieses würde sich im Gegensatz zum Kraftstoff-Luft-Gemisch jedoch nicht komprimieren lassen. Ein wirklich kapitabler Motorschaden droht in diesem Fall – und kann richtig teuer werden. Eine Versicherung wird im übrigen genau prüfen, ob man beim Autofahren fahrlässig gehandelt hat, das Unwetter vorhersehbar war oder der Wasserstand auf der Fahrbahn so hoch, dass ein Weiterfahren mehr oder weniger der eigenen Dummheit zuzuschreiben war. In solchen Fällen bleibt man selbst auf den Kosten sitzen.

Sollte trotz der größten Vorsichtsmaßnahmen Schaden an Motor oder Elektrik entstanden sein, ist das Unfall & Lackierzentrum Neubauer gern da und berät kompetent zur Reparatur des Wagens.

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