Wunschauto statt Basismodell: Bei diesen Modellen bezahlen Deutsche am meisten für Extras

München, 09. Juli 2019: Ein besserer Motor oder die komfortablere Ausstattung – für das neue Traumauto mit den gewissen Extras sind Deutsche bereit, deutlich mehr zu bezahlen. Dadurch kann der UVP des individuell zusammengestellten Modells manchmal sogar bis zu 58 Prozent höher sein als der Listenpreis für das jeweilige Basismodell. carwow, die Webseite für den Neuwagenkauf, hat analysiert, bei welchen Modellen und Marken die prozentuale Preiserhöhung am höchsten ausfällt.

Auch beim Autokauf gilt: Die kleinen Dinge können den Unterschied machen. Statt sich mit dem Basismodell zufriedenzugeben, möchten viele Autokäufer ihren Wagen mit Extras personalisieren, um ein Traumauto ganz nach den eigenen Vorstellungen zu erhalten. Je nach Modell können die kleinen Luxusanpassungen oder ein stärkerer Motor sehr kostspielig werden.

Bezogen auf die Daten vom Juni 2019 ist der SEAT Ateca hierbei Spitzenreiter bei den 20 beliebtesten Modellen auf carwow.de: Im Schnitt steigt der Listenpreis des SUVs aufgrund der gewählten Extras um 58 Prozent gegenüber dem Listenpreis des Basismodells an. Auch der Hyundai Tucson und der Dacia Duster sind nach der gewählten Konfiguration 50 Prozent teurer. Der VW Golf wird im Schnitt mit einem Preissteigerung von 44 Prozent gewählt, beim Polo sind es immerhin 40 Prozent. Vergleichsweise niedrig ist die prozentuale Preiserhöhung beim Toyota RAV4 (34 Prozent), beim BMW X1 (33 Prozent) und beim Ford EcoSport (27 Prozent).

Beim Markenvergleich kommt der CUPRA mit dem kleinsten Aufschlag

Gerade einmal acht Prozent beträgt der prozentuale Aufschlag bei der Marke CUPRA, was wenig überraschend ist, da die Marke aktuell nur ein Modell, den CUPRA Ateca, im Programm hat. Dieser wird zur Zeit lediglich mit einer Motorisierung und einer Ausstattung angeboten. Hier schlagen wirklich nur die Sonderausstattungen zu Buche. Der Markenvergleich, bei dem nur Modelle mit mindestens 100 Konfigurationen pro Monat berücksichtigt wurden, zeigt, dass MINI-, SEAT- und Citroën-Modelle im Schnitt um den höchsten Prozentsatz mit 42 Prozent teurer werden. Auch Autos von Toyota (39 Prozent) und Kia (36 Prozent) sind mit ihrer Preiserhöhung noch in den Top 5 vertreten. Im Mittelfeld befinden sich beliebte Marken wie BMW (31 Prozent), Skoda und Volkswagen (beide 30 Prozent) sowie Audi (27 Prozent).

Es gilt also wie immer: Die Rechnung kommt zum Schluss. Wer sich für einen SEAT Ateca, Hyundai Tucson oder Dacia Duster, aufgrund des günstigen Listenpreises des Basismodells,
entschieden hat, muss unter Umständen durch die gewählten Extras oder den Motor draufzahlen. Alternativen wären da der Toyota RAV4 oder der Skoda Karoq, bei denen die Preissteigerung nicht ganz so hoch ausfällt.

Autokauf Preiserhöhung
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Pressekontakt carwow

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