Locker zu fahren: Kia Rio T-GDI 120 im Praxistest

Presseweller nahm den Kia, Ausstattungsversion Platinum, unter die Lupe

Kia Rio T-GDI 120
Sieht richtig schick aus: Kia Rio T-GDI Platinum. (Foto: Presseweller)

Siegen. 24. Mai 2018 (DiaPrw). Die aktuelle Version des Kia Rio war dieses Mal der Kandidat in der Auto-Praxistestreihe von Presseweller. Den ansprechend gestylten Fünftürer nahmen wir in der Ausführung T-GDI 120 mit Sechsgang-Schaltgetriebe und in der Ausstattungsversion Platinum unter die Räder. T-GDI 120 steht für den Benziner-Einspritzmotor mit Turbolader, Leistung 120 PS. Der Kia ließ sich locker bedienen und spritzig fahren.

Mehrere Assistenzsysteme unterstützten den Fahr- und Parkbetrieb. Optisch apartes Interieur und gute Platzverhältnisse im gut 4,06 Meter langen und über 1,72 breiten Kleinwagen machten das Fahren für Fahrer und Insassen angenehm. Der Kofferraum – im Testwagen mit abnehmbarem Zwischenboden leicht zu beladen – ist mit 325 Litern Norm-Fassungsvermögen klassengemäß sehr ordentlich. Auf Strecke zeigte sich der Kandidat angenehm laufruhig.

Bis zur Rückfahrkamera
In der Basisversion Attract verfügt der Fronttriebler bereits über wichtige Sicherheitssysteme und Fahrhilfen, beispielsweise über sechs Airbags, Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Bremsstabilisierung im Geradeauslauf, ABS sowie über Bremsassistent und Berganfahrhilfe. An Bord sind höhenverstellbare Kopfstützen auf allen Sitzplätzen, vorne auch neigungsverstellbar. Ansonsten gibt es Praktisches und Nützliches, zum Beispiel von der Tasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes über Bordcomputer bis zu USB- und AUX-Anschlüssen.
Der Platinum-Testwagen bot umfangreiche Zusatzeinrichtungen wie die beheizbaren und elektrisch anklappbaren Außenspiegel, die Geschwindigkeitsregel- und begrenzungsanlage, Klimaautomatik, SmartKey-Bedienung mit Start-Stoppknopf, Glasschiebedach mit elektrischer Betätigung sowie Navi mit Kia-Kartennavigation, Sieben-Zoll-Bildschirm, Kia-Connected-Services, die nützliche Rückfahrkamera und vieles mehr.

Liegt satt und kommt gut
Der Fronttriebler, vorne McPherson-Federbein-, hinten Verbundlenkerachse, ist fest abgestimmt. Er zeigte sich mit satter Straßen- und Kurvenlage. Schnell angegangene Kurven steckte er locker weg und selbst bei Höchsttempo lag er ruhig auf der Autobahn.
Der Ein-Liter-Motor mit 120 PS (88 kW), über das knackig schaltbare Sechsganggetriebe in Szene gesetzt, macht seine Sache gut. Ab etwa 1400 Touren kommt mit dem Lader bereits verstärkter Vortrieb ins Spiel – höchstes Drehmoment ab 1500 Touren. Dann geht es munter weiter. Das frühe Ansprechen macht sich nach engen Kurven auf Steigungsstrecken immer besonders gut. Beim 0-auf-100-Sprint verpassten wir mit 10,7 Sekunden leicht den angegebenen Wert von 10,2, von 60 auf 100 km/h im dritten Gang sprintete der Kia im Testschnitt in 6,4 Sekunden, von 80 auf 120 km/h im fünften in 10,6. Ordentlich. Das gilt auch fürs angegebene Höchsttempo 190 km/h, das wir spielend erreichten und leicht überschritten, Rio – bravo!
Unter Testbedingungen, einschließlich schneller Autobahn-“Ritte”, stellte sich ein Verbrauch von ab gut 6,0 und im Schnitt von knapp über 6,9 Litern/ 100 km ein (angegebener Kombiwert 4,7 l).

Fazit: Der Testkandidat Kia Rio war gut ausgestattet, ließ sich intuitiv bedienen und brachte Fahrspaß. Er bietet klassenbezogen ordentliche Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck.

Einige Technische Daten*
Motor/ Hubraum ccm/ Leistung: 3-Zylinder, 998 ccm/ 120 PS (88 kW) bei 6000 U,
höchstes Drehmoment in Nm (Newtonmeter): 172 Nm/ 1500 – 4000 U
L x B x H (m): 4,065 x 1,725 x rd. 1,45; Laderaum (in l): 325 – 1103
Verbrauch/ CO2 (komb. nach EU-VO, l/100 km und CO (g/km): 4,7 l/ 107 g; Effizienzklasse B
*Laut KIA-Unterlagen und Fahrzeugpapieren

Foto: Sieht richtig schick aus: Kia Rio T-GDI Platinum. (Foto: Presseweller)

Hinweise: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise) basieren auf der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb, anderes wie Komfort, Kurvenverhalten usw. entsprechen unseren persönlichen Eindrücken. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Kia-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Kia-Internetseite www.kia.com/de

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Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, führt seit über 30 Jahren praxisnahe Autotests durch, vom Kleinstwagen bis zur Limousine und vom Kombi über SUV und Geländewagen bis zum Sportwagen – veröffentlicht in verschiedenen Printmedien wie seit vielen Jahren im SauerlandKurier und im SiegerlandKurier sowie seit mehreren Jahren im Web, unter anderem auch im Blog autodialog.blogspot. Herausgegeben wird der Praxis-Autotest-Report als Blättermagazin, alles ansteuerbar über die Zentralseite “Auto” auf presseweller.de. Zum Portfolio gehören ebenfalls Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker sowie Reiseberichte und -themen, im PR-Bereich auch für Kunden.

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