Lamborghini Polo Storico auf dem „Concorso d’Eleganza Kyoto 2019“

Lamborghini Polo Storico war auch in der dritten Edition des „Concorso d’Eleganza Kyoto”, der vom 13. bis 14. April während der Kirschblüte „Sakura“ in Kyoto stattfand, prominent vertreten. Das Event in den Gärten der Burg Nijo aus dem Jahr 1603, die dem ersten Shogun der Edo-Zeit, Tokugawa Ieyasu, als Herrschaftssitz diente gehört zu den renommiertesten Veranstaltungen dieser Art in Japan. Seit 1994 ist die Burg Nijo UNESCO-Weltkulturerbe.

Copyright: lamborghini.com – Lamborghini Miura SV(1971)
Unter den 54 teilnehmenden Fahrzeugen befanden sich insgesamt 22 Lamborghinis, davon 20 Exemplare aus Europa, den USA und Japan in drei Klassen (Lamborghini 1963–1970, Lamborghini 1971–1985, Lamborghini 1986–2000): Miura, Espada, Islero, Jarama, Jalpa, Urraco, Countach, LM 002 und Diablo. Die zahlreichen Zuschauer konnten so auf japanischem Boden die Entwicklung von Lamborghini in Bezug auf Design und Technologie von der Geburtsstunde des Unternehmens bis hin zum Jahr 2000 hautnah erleben.
Die beiden weiteren Exemplare, ein Lamborghini 5-95 Zagato von 2016 und ein Lamborghini 3500 GTZ Zagato von 1965 wurden jeweils den Kategorien „Contemporary” und „Race and Prototypes” zugeordnet.
Den Titel „Best of Show” des „Concorso d’Eleganza Kyoto 2019” holte nach einstimmigem Votum der internationalen Event-Jury der Lamborghini 3500 GTZ (Fahrgestellnummer #0310). Der aus dem Besitz eines amerikanischen Sammlers stammende 3500 GTZ konnte vor seiner Nominierung als „Best in Show“-Kandidat die Kategorie „Race and Prototypes“ für sich entscheiden. Dank seines Seltenheitswertes sowie einem tadellosen Gesamtzustand holte er außerdem den Preis „Best Zagato“, der als Hommage an das 100-jährige Firmenjubiläum des Mailänder Karosseriebauunternehmens vergeben wurde.
Die Klasse „Lamborghini 1963–1970” sowie der Preis „Best Lamborghini” gingen an einen Miura SV (Fahrgestellnummer #4838) von 1971 in der Farbe Verde Miura (Grün) mit senffarbenem Interieur, der einem japanischen Sammler gehört und beim vom Polo Storico im Jahr 2017 organisierten „Lamborghini Concours d’Elegance Neuchâtel” bereits den Titel „Best in Show” holte.
Die Klasse „Lamborghini 1971–1985” sowie den Preis „Most desiderable to Drive” gewann der Countach LP400 (Fahrgestellnummer #1120186) eines japanischen Sammlers von 1975 in Orange mit schwarzem Interieur.
Die Klasse „Lamborghini 1986–2000“ konnte der Diablo GT (Fahrgestellnummer #ZA9DE21A0YLA12490), eines japanischen Sammlers von 2000 in Schwarz mit schwarzem Interieur für sich entscheiden.
Nach dem Wettbewerb starteten 15 Fahrzeuge, darunter auch einige Lamborghinis, zur dreitägigen „Tour d’Eleganza 2019“, die zu den schönsten Orten und Landstrichen in dieser japanischen Region führte. Die von der Burg Nijo ausgehende Tour verlief über die Seto-Panoramabrücke bis zur Insel Awaji und endete am dritten Tag wieder in Kyoto.
Die Teilnahme des Polo Storico an diversen weltweiten Concours d’Élégance Veranstaltungen dient auch der Vorbereitung auf die zweite Ausgabe des „Lamborghini & Design – Concorso d’Eleganza“, die vom 19. bis 22. September zwischen Venedig und Triest stattfinden wird.
Der im Jahre 2016 ins Leben gerufene Polo Storico ist eine interne Abteilung von Lamborghini, die sich dem Management des gesamten historischen Erbes des Unternehmens widmet, einschließlich der Restaurierung und Zertifizierung aller bis 2001 produzierten Lamborghinis, vom 350 GT bis zum Diablo. Eine weitere Aufgabe des Polo Storico ist die Rekonstruktion von Ersatzteilen für klassische Lamborghini-Fahrzeuge. Für sie wurden allein im Jahr 2018 über 200 neue Codenummern hergestellt, die es ihren Besitzern ermöglichen, ihre Lamborghini-Klassiker völlig vertrauensvoll zu fahren. Dazu gesellt sich die Verwaltung der Archive, die sich aus den Produktionsdateien und den Modellentwürfen zusammensetzen. Ihr Ziel ist es, dieses Know-how so einzusetzen, dass die Lamborghini-Klassiker so original wie möglich erhalten werden.

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