Fast vergessene Wintergefahren: Eisplatten fliegen von Lkw-Dächern

Eigene Kfz-Versicherungen zahlen – Zeugen für den Unfallhergang wichtig

“Wenn eine Eis- und Schneeladung den nachfahrenden oder überholenden Pkw trifft, hat der Fahrer mit anderen Problemen zu kämpfen, als sich ein Nummernschild einzuprägen”, schildert Klaus-Dieter Spauszus, Sprecher, des Bezirks Düsseldorf im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) die normale Panik-Situation. Und einen Lkw nach ein paar Kilometern zu stellen ist meist sinnlos, da der Fahrer sein Versäumnis – nämlich das Wagendach sauber zu halten – einfach abstreiten kann.Düsseldorf, 22. Januar 2019 – Der letzte milde Winter ließ diese Gefahr in Vergessenheit geraten: Doch von Lkw-Dächern sausende Eisplatten zählen in diesen Wintertagen zu den unangenehmsten Plagen der Autofahrer. Und zur Empörung geschädigter Autofahrer kommen die Lkw-Fahrer – oder vielmehr ihre Haftpflichtversicherung – meist auch noch ungeschoren davon, weil häufig Zeugen fehlen.

Hier kann also i.d.R. nur die eigene Versicherung helfen: “Glasschäden deckt die eigene Teilkasko ab, Blechschäden die Vollkasko”, berichtet Klaus-Dieter Spauszus. “Aber wenn die Vollkasko zahlt, kann es durch die Rabattrückstufung in den Folgejahren richtig teuer werden. Glück im Unglück hat meist dann nur jemand, der geistesgegenwärtige Zeugen an Bord hat.” In diesen Wintertagen lautet daher der praktische Rat: Abstand zu Lkws halten und sie möglichst nicht in Außenkurven überholen.

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK) ist Berufsvertretung und Unternehmerverband der selbständigen Versicherungs- und Bausparkaufleute in Deutschland. Mit ca. 12.000 Direktmitgliedern und ca. 30.000 Organmitgliedern ist er das berufspolitische Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, den Versicherungsunternehmen und der Politik sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union. Klaus-Dieter Spauszus ist Pressesprecher des Bezirksverbands Düsseldorf des BVK.

Weitere Informationen finden sie unter http://duesseldorf.bvk.de und www.klaus-spauszus.de

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