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Automatik oder Schaltgetriebe

Automatik oder Schaltgetriebe – die Vor- und Nachteile beider Getriebevarianten

Bei Autofahrern ist es meist eine Glaubensfrage, was besser ist: Die einen schwören auf ein Schaltgetriebe und tun Automatikvarianten als Altherrenschaltung ab, die anderen schätzen den Komfort einer Automatikschaltung und empfinden das manuelle Kuppeln als Arbeit. Tatsächlich hat man bei vielen Automodellen heutzutage die Qual der Wahl, da die Fahrzeuge mit beiden Varianten angeboten werden. Oft ist ein Automatikgetriebe jedoch nur gegen Aufpreis erhältlich. Doch was spricht nun eigentlich genau für ein Schaltgetriebe und welche Argumente hat eine Automatik? Dieser Artikel stellt die wesentlichen Punkte zu dieser Frage zusammen.

Automatik oder Schaltgetriebe

Unterschiedlicher Aufbau der Getriebe

Ein ganz wesentlicher Unterschied der beiden Getriebearten besteht in deren Aufbau. Gängige Handschaltgetriebe sind meist aus zwei Getriebewellen aufgebaut, die über mehrere Zahnradpaare verfügen. Diese sind über Schaltklauen verschiebbar gelagert, sodass immer die zwei passenden Zahnräder zu einem „Gang“ zusammenpassen. Die klassische Variante der Schaltung ist bei vielen Fahrzeugen die Standardausstattung und kostet daher keinen Aufpreis. Beim Automatikgetriebe erfolgt der Schalt- und Kupplungsprozess automatisiert. Mit einem Drehmomentwandler und automatischen Steuerungsgeräten übernimmt das Automatikgetriebe selbstständig und optimal abgestimmt das Aus- und Einkuppeln. Die Gangwechsel werden von Autofahrern oft als reibungsloser und sanfter empfunden. Häufig ist ein Automatikgetriebe jedoch nur gegen Aufpreis erhältlich und auch bei Wartung und Reparatur kostspieliger. Zumindest hinsichtlich Letzterem kann man mit geprüften Ersatzteilen bei Autoparts24 die Kosten senken und diese dann entweder in einer unabhängigen Werkstatt oder in Eigenregie einbauen.

Fahrkomfort vs. Sportlichkeit – gilt das heute noch?

Vorurteile bleiben oft hartnäckig in den Köpfen hängen. So gilt das Automatikgetriebe bei vielen als Altherrenschaltung, die einen hohen Treibstoffverbrauch verursacht und schlechte Fahrleistungen aufweist. Schaltgetriebe hingegen werden oft als „direkter“ empfunden. Der Fahrer bekommt ein besseres Gefühl für das Fahrzeug und durch die einfachere Konstruktion ist ein Schaltgetriebe auch spritsparender. Die genannten Vorurteile sind heutzutage jedoch nicht mehr in dem Maße gültig, wie das vielleicht früher der Fall war. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Arten von Automatikgetrieben und viele von ihnen stehen einem Schaltgetriebe auch in den Punkten Kraftstoffverbrauch und Agilität in nichts mehr nach. Moderne Wandler-Automatikgetriebe verbrauchen nur geringfügig mehr Kraftstoff als ein herkömmliches Schaltgetriebe. Wer es lieber sportlich agil mag, der ist mit einem Doppelkupplungs- oder Direktschaltgetriebe auf dem richtigen Weg. Hier gibt es keine Zugkraftunterbrechung, was in hervorragenden Beschleunigungswerten resultiert.

Fazit – Die richtige Wahl liegt im Auge des Betrachters

Ob man sich für ein Schaltgetriebe oder eine Automatik entscheidet, sollte man von seinen subjektiven Präferenzen abhängig machen. Preisbewusstes Fahren mit kleinem Budget ist wohl eher mit einem Schaltgetriebe möglich, da es hinsichtlich Anschaffung, Wartung und Reparatur wesentlich preisgünstiger ist als ein Automatikgetriebe. Eine manuelle Schaltung gibt dem Fahrer auch ein direkteres Gefühl zum Fahrzeug, da er Schalten und Kuppeln im wahrsten Sinne des Wortes selbst in der Hand hat. Wer jedoch auf Fahrkomfort und ein sanftes Dahingleiten Wert legt, der ist mit einem Automatik-Getriebe besser bedient. Weiche Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung sind Argumente für eine Automatik. Auch fällt weniger Arbeit für den Fahrer an. Gerade im Stop-and-go-Verkehr im Stau auf der Autobahn oder in der Innenstadt kann die Automatik ihre Vorteile voll ausspielen. Ob Schaltgetriebe oder Automatik – eine eindeutige Antwort kann jeder Fahrer wohl nur für sich selbst finden.